Wednesday, 17.10.18
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Trittschalldämmung

Trittschalldämmung: Estrich bietet höchste Effektivität


Bei der Trittschalldämmung handelt es sich um eine spezielle Form der Schalldämmung. Wie der Name bereits andeutet, sind davon selbstverständlich die Böden eines Bauwerks betroffen. Es gilt dabei, eine übermäßige Geräuschentwicklung zu verhindern, die automatisch durch das Gehen auf einem bestimmten Bodenbelag entsteht, bestmöglich zu unterbinden. Aber auch der Lärm, der durch das Rücken von Stühlen und dergleichen verursacht wird, muss von einer Trittschalldämmung so gering als möglich werden können.

Kinder im Haus? Trittschalldämmung sorgt für wirkungsvolle Ruhe Einen besonders hohen Stellenwert erhält die Trittschalldämmung in Haushalten, in denen sich Kinder aufhalten. Da es nicht nur ein Ding der Unmöglichkeit ist, den natürlichen Spieltrieb des Nachwuchses zu verbieten, sondern dies darüber hinaus auch pädagogisch keinesfalls wünschenswert wäre, muss gerade in solchen Fällen für eine ausreichende Trittschalldämmung gesorgt werden. Wird geplant, den Boden eigenhändig neu zu verlegen, und die Wahl fällt dabei auf Parkett oder Laminat, ist darauf zu achten, dass diese Varianten im Handel häufig ohne Trittschalldämmung angeboten werden.

Folglich ist es von großer Wichtigkeit, sich im Vorfeld ausführlich darüber zu informieren, wie ein neuer Bodenbelag richtig verlegt wird, sodass die Nachbarn selbst von ausgelassenem Kinderspiel nicht belästigt werden. An dieser Stelle verweisen wir Sie auf diese Seite. Dies gilt aber selbstverständlich auch für Wohnbereiche, in denen keine Kinder anwesend sind und lediglich eine leisere alltägliche Geräuschkulisse unter Kontrolle zu bringen ist.

Estrich als Grundlage eines optimalen Lärmschutzes
Generell ist in jedem Fall zu berücksichtigen, dass die Trittschalldämmung einer rechtlichen Reglementierung unterliegt. In Deutschland handelt es sich dabei um die DIN 4109, die den Namen „Schallschutz im Hochbau“ trägt. In der Praxis sind die schwimmenden Estriche für eine effektive Schalldämmung des Fußbodens verantwortlich. Im Einzelnen handelt es sich dabei um einen herkömmlichen Zementestrich, unter dem sich eine Lage aus Mineralwolle, Kork, Polystyrolhartschaum, sogenannte Tackerplatten oder alternativ spezielle Platten aus Holzfaser befindet. Daneben wird im Falle der sogenannten Holzbauweise mit Sand gearbeitet, der im Bereich der Decke eingeschüttet wird und solcherart für eine hochgradige Trittschalldämmung verantwortlich zeichnet. Eine zusätzliche Montage von Gehwegplatten sowie von abgehängten Unterdecken sorgt für eine noch wirkungsvollere Dämmung. Der Boden wird in einem solchen Fall als Trockenestrich gearbeitet, der sich aus Mineralwolle und speziellen Trockenestrichplatten zusammensetzt.

Ausdrücklich festzuhalten ist, dass derartige Estricharbeiten auch durchzuführen sind, wenn der gewählte neue Bodenbelag bereits über eine eigene Trittschalldämmung verfügt. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass ausschließlich Estriche – egal welcher Art – für eine hohe Schalldämmungswirkung sorgen können. Mit der Trittschalldämmung eines Fußbodenbelages können die entsprechenden Werte niemals erzielt werden.

Trittschalldämmung im Treppenbereich
Eine Schalldämmung des Fußbodens bringt neben der zielgerichteten Vermeidung einer unerwünschten Geräuschkulisse noch eine Vielzahl von weiteren Vorteilen mit sich. Ein Beispiel dafür ist die praktische Möglichkeit, gleichzeitig mit der Trittschalldämmung auch etwaige Unebenheiten im Fußboden zu beseitigen. Zudem ergibt sich auch automatisch ein äußerst wirkungsvoller Schutz vor Kälte, die bei einer ungenügenden Dämmung über den Fußboden in den Wohnbereich eindringen kann.

Einen Spezialfall in Hinblick auf die Trittschalldämmung stellen Treppen und Stiegen dar. In diesem Bereich sollte einerseits auf einen möglichst weichen Belag der einzelnen Stufen zurückgegriffen werden. Hier gilt die Faustregel: Je elastischer der Stufenbelag, desto besser die Trittschalldämmung. Des Weiteren bietet sich bei Treppen die Einbringung von sogenannten Entkoppelungsplatten an. Diese Produkte separieren die Treppe in gewisser Weise vom Gebäude, was eine eigenständige und somit optimale Trittschalldämmung im Bereich des gesamten Verlaufs der Treppe ermöglicht. Als Resultat erhält man eine sogenannte Flüstertreppe, die – wie der Name bereits andeutet – die Geräuschentwicklung aufgrund der Benützung der Treppe umfassend minimiert.

Mit dem notwendigen Know-how und ein wenig Geschick stellt die eigenhändige Herstellung eines effektiven Trittschallschutzes keine größere Herausforderung dar. Es empfiehlt sich aber, nicht nur die handwerklichen Handgriffe zu beherrschen sowie die baulichen Gegebenheiten zu berücksichtigen: Auch die entsprechenden Anmerkungen des Herstellers des im Einzelfall gewählten Bodenbelags sollten Beachtung finden, damit eine optimale Schalldämmung des Bodens erreicht werden kann.



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